Über Sri Ganesha

Sri Ganesha – der Hindernisbeseitiger

Bevor ein Hindu eine Reise antritt, ein Geschäft eröffnet oder eine Pooja beginnt, ruft er Ganesha an. Den Ersten unter den Göttern. Den, der den Weg frei macht.

Sri Ganesha trägt viele Namen. Ganapati, Herr der Ganas. Vinayaka, der höchste Anführer. Vighneshvara, Herr über die Hindernisse – derjenige, der sie setzt, und derjenige, der sie wegnimmt. Sein elefantenköpfiges Antlitz ist kein Mythos, der erklärt werden muss – es ist eine Sprache, und jedes Detail spricht.

Seine Namen

Drei Namen, eine Gegenwart

Im Hinduismus benennt jeder Name eine andere Facette des göttlichen Wesens – nicht eine andere Gottheit, sondern eine andere Beziehung.

  1. 01

    Ganapati

    Herr der Ganas
  2. 02

    Vinayaka

    Der höchste Anführer
  3. 03

    Vighneshvara

    Herr über die Hindernisse

Die Form ist eine Sprache

Was die Form Ihnen erzählt

Jeder Zug der Murti trägt eine Lehre. Wer sie liest, liest Anleitungen für ein gelingendes Leben.

  1. Großer Kopf

    die Bereitschaft, groß zu denken.
  2. Kleine Augen

    Konzentration auf das, was wirklich vor einem liegt.
  3. Große Ohren

    mehr zuhören als reden.
  4. Großer Bauch

    die Fähigkeit, jede Erfahrung zu verdauen, ohne bitter zu werden.
  5. Ein gebrochener Stoßzahn

    Wissen erfordert ein Opfer. Ganesha schrieb mit ihm das Mahabharata, als Vyasa diktierte.
  6. Modaka in der Hand

    die Süße, die nach der Arbeit am Selbst kommt.
Eine bunt geschmückte Sri-Ganesha-Murti zu Ganesh Chaturthi.

Die Murti in unserem Tempelraum

In Mahabalipuram geschnitzt, in Berlin verehrt

Die zentrale Murti in unserem Tempelraum ist Sri Ganesha geweiht – geschnitzt aus schwarzem Granit in Mahabalipuram (Tamil Nadu), aus derselben Werkstatt, die seit Generationen Tempel von Toronto bis Singapur ausstattet. Der Stein wurde dort vor Ort gebrochen, von Sthapati-Hand bearbeitet und in mehreren Wochen Seereise nach Berlin überführt.

Im Tempelraum

Wie Sie ihn kennenlernen

Lesen ist ein Anfang. Stehen, hören, einen Modaka anbieten – das Übrige geschieht im Tempelraum.

Bilder: sudarshan poojary und Sonika Agarwal auf Unsplash. Lizenz: Unsplash License.