Tempelgeschichte

Tempelgeschichte

Ein Satz im Rathaus Neukölln 2005, ein Spatenstich 2007, ein Tempelraum im Turngebäude nebenan, und am 7. Juni 2026 die Maha Kumbhabhishekam. Einundzwanzig Jahre, eine Gemeinschaft, ein Tempel.

Ein Satz im Rathaus Neukölln 2005, ein Spatenstich 2007, ein Tempelraum im Turngebäude nebenan – und am 7. Juni 2026 die Maha Kumbhabhishekam. Einundzwanzig Jahre Bauzeit, ausschließlich aus Spenden und Sevā.

Jahr für Jahr

Wie wir hierhin gekommen sind

Keine Sprünge, keine Erfindungen – nur Daten, an die wir uns erinnern.

  1. Vereinsgründung in Neukölln

    „Geben Sie mir einen Platz, und wir bauen einen.“ Mit diesem Satz fragt Vilwanathan Krishnamurthy beim damaligen Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) um ein Stück Land an. Am 24. September 2005 wird der Sri Ganesha Hindu Tempel e.V. Berlin eingetragen.
  2. Erster Spatenstich an der Hasenheide

    Am 4. November setzen Bezirksbürgermeister Buschkowsky und Krishnamurthy gemeinsam den Spaten. Ursprünglich für 4.500 m² und 850.000 € geplant, später auf 1.300 m² und rund 1,1 Mio. € reduziert.
  3. Baugenehmigung und Behelfsraum

    Mit der Baugenehmigung folgt im September der zweite Spatenstich. Der angrenzende Turnvater-Jahn-Saal – ein hölzernes Turngebäude aus dem 19. Jahrhundert – wird zum provisorischen Tempelraum für die kommenden Jahre.
  4. Fundament und Pfeiler

    Die Bauarbeiten beginnen sichtbar. Die Anerkennung als gemeinnützig folgt mit Bescheid vom 30. Juni 2016 (Steuer-Nr. 27/656/54813).
  5. Erster Gopuram-Turm steht

    Schwarzer Granit aus Tamil Nadu, von indischen Steinmetzen handgeschnitzt, beginnt sich am Himmel der Hasenheide zu zeigen. In Britz war im Vorjahr der Sri-Mayurapathy-Murugan-Tempel als Berlins erster Hindu-Tempel eröffnet worden.
  6. Maha Kumbhabhishekam · Tempel komplett

    Vom 3. bis 7. Juni das fünftägige Fest. Am 7. Juni wird Wasser aus dem Ganges und aus Berlin vom Kran auf die Spitze des 17 Meter hohen Vimana gegossen. Einer der größten Hindu-Tempel Europas öffnet seine Türen.

Wie es weitergeht

Die nächsten Schritte

Den Bau begleiten, Mitglied werden, an einer Pooja teilnehmen. Drei Türen, alle offen.

Hero-Bild: Sri Ganesha Hindu Tempel e.V. · alle Rechte vorbehalten.